Wir sind ja bereits auf die möglichen negativen Folgen einer zu hohen Dosierung von Antioxidantien mögliche gewollte Trainingseffekte negativ beeinflussen können (hier der Artikel).
Unter Berücksichtigung dieser Erkenntnisse stellt sich die Frage, wie das Immunsystem dann in intensiven Trainingsphasen unterstützt werden kann. Gerade in diesen intensiven Trainingsphasen ist das Immunsystem extrem anfällig. Häufig treten in diesen Phasen bei Sportler:innen Verletzungen und Erkrankungen auf, die auf eine niedrige Immunsystemantwort zurückgeführt werden können.
Hier kommen unsere T-Helferzellen (CD4+ T-Zellen) ins Spiel. T-Zellen im allgemeinen sind spezialisierte Zellen des Immunsystems, die eine zentrale Rolle bei der Abwehr von Krankheitserregern und der Regulation der Immunantwort spielen. T-Helferzellen aktivieren andere Immunzellen wie B-Zellen und Makrophagen durch die Freisetzung von Zytokinen und fördern die Bildung von Antikörpern und koordinieren die humorale sowie zelluläre Immunantwort. Also wichtige Helfer unseres Immunsystems.
Im Rahmen einer Untersuchung des Einflusses von ballaststoffreicher Ernährung wurde in 2023 festgestellt, dass eine ballaststoffarme Ernährung insbesondere diese T-Helferzellen schwächt und damit das Immunsystem herunterfährt. Im Gegensatz dazu führt eine Erhöhung des Anteils an Ballaststoffen auch bereits nach wenigen Tagen zu einer Verbesserung des Immunsystems (Link zur Studie).
Lösliche Ballaststoffe werden von den Darmbakterien fermentiert und produzieren dabei kurzkettige Fettsäuren wie Butyrat, die entzündungshemmend wirken und den T-Helferzellen als Energiequelle dienen.
Schlussfolgerung: Mit der Aufnahme von Ballaststoffen können Sportler:innen das Immunsystem insbesondere, aber nicht nur, in belastungsintensiven Trainingszeiten aktiv unterstützen und sind nicht auf die Verwendung anderer Antoxidantien in erhöhter Dosierung angewiesen (über 30mg Vitamin E und 250mg Vitamin C).
Psyllium (Flohsamenschalen) wird im Dickdarm durch die Darmflora fermentiert, wobei kurzkettige Fettsäuren wie Butyrat entstehen. Im Vergleich zu anderen löslichen Ballaststoffen erfolgt die Fermentation von Psyllium relativ langsam. Diese langsame Fermentation hat den Vorteil, dass sie weniger Nebenwirkungen wie Blähungen oder Bauchschmerzen verursacht, die bei schneller fermentierenden Fasern auftreten können. Deshalb setzen wir Psyllium in unserem Produkt SportBrennstoff ERHOLUNG ein (3g pro Portion).
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